support_de@himiwaybike.com Wir antworten auf jede E-Mail innerhalb von 24 Stunden.
+49 6924437699 Mo. - Fr. : 8–16 Uhr Legen Sie eine Karte vor
Zum 7. Jubiläum: Gratis 20Ah Zusatzakku zum D5 2.0
Zum 7. Jubiläum: Gratis 20Ah Zusatzakku zum D5 2.0 Jetzt kaufen
Zum 7. Jubiläum: Gratis 15Ah Zusatzakku zum A7
Zum 7. Jubiläum: Gratis 15Ah Zusatzakku zum A7 Jetzt kaufen
2-Jahres-Garantie
15-Tage-Rückgabe
Kostenloser Versand
Deutschland
United Kingdom
United States
Canada
Himiwaybike.de
Wagen 0
  • E-Bikes
    • Bestseller
      • Himiway D5 2.0 eBike
        7th
        D5 2.0
      • Tintengrau Version vom Himiway C5 Ultra E-Bike im Motorrad-Stil
        7th
        C5
      • Himiway A7 Pro | Urbanes E-Bike für Pendler
        7th
        A7 Pro
      • Himiway D7 (Cobra) | Elektrisches Mountainbike Fully
        7th
        D7
      • Himiway D5 Zebra Step-Over Fatbike in Grau – vielseitiges elektrisches Fatbike für jedes Gelände
        7th
        D5
      • Himiway D3 (Cruiser) | All Terrain Elektrofahrrad ebike
        7th
        D3
    • Alle E-Bikes
    • Himiway Labore
    • UL Konformitätszertifikat
  • Zubehör
    • Alle Zubehör
    • Alle Komponenten
    • Lagerung und Anhänger
    • Sicherheit
    • Upgrade
    • Akku & Ladegerät
    • Motor
    • Controller
    • Fahrradreifen und Fahrradschlauch
    • Lcd Bildschirm
  • Support
    • Kontakt
    • Zahlung
    • Finanzieren
    • Ratenzahlung
    • Garantie
    • Versandbedingungen
    • Bestellung verfolgen
    • Widerrufsbelehrung
    • Bedienungsanleitung
    • FAQ
    • Wartungs-und Servicepunkte
  • Händler
  • Rezension
Mein Konto
Anmeldung Registrieren
2-Jahres-Garantie
15-Tage-Rückgabe
Kostenloser Versand
Himiwaybike.de
  • Ebikes
    Alle Modelle
    Nach Kategorien stöbern
    fatbike
    7th
    D5 2.0 20"
    7th
    D5 2.0 ST
    7th
    D5 2.0
    7th
    A7
    Himiway A7 Pro | Urbanes E-Bike für Pendler
    7th
    A7 PRO
    Tintengrau Version vom Himiway C5 Ultra E-Bike im Motorrad-Stil
    7th
    C5
    Himiway Escape Pro | Moped E-Bike
    7th
    Escape Pro
    Alle eBikes
    Elektro-Mountainbike
    Elektro-Mountainbike
    Elektrisches Urban Bike
    Elektrisches Urban Bike
    E-Bike Fatbikes
    E-Bike Fatbikes
    SUV E-Bike
    SUV E-Bike
    Alle eBikes Himiway Labore UL Konformitätszertifikat Elektrisches Urban Bike Elektro-Mountainbike 26-Zoll E-Bikes
  • Zubehör
    • Lagerung
      • Taschen
      • Körbe
      • Träger
      • Anhänger
      • Handyhalterung
      • Flaschenhalter
    • Sicherheit
      • Spiegel
      • Helme
      • Schlösser
      • Lichter
    • Aufrüstung
      • Batterien & Ladegeräte
      • Gabeln&Federung
      • Sättel
      • Sattelstützen
      • Vorbau
      • Schutzbleche
      • Ständer
    • Bauteil
      • Motoren
      • Controller & Sensor
      • Displays
      • Bremsen
      • Sattelstützen
      • Antriebssystem
      • Räder&Reifen&Schlauch
  • Support
    • Pre-sale
      • Zahlung
      • Finanzieren
      • Garantie
      • Versandbedingungen
    • After sale
      • Bestellung verfolgen
      • Widerrufsbelehrung
    • Help
      • HMW-Unterstützungssystem
      • Bedienungsanleitung
      • FAQs
      • Kontakt
      • Blog
    support_de@himiwaybike.com Wir antworten auf jede E-Mail innerhalb von 24 Stunden.
    +49 6924437699 Mo. - Fr. : 8–16 Uhr Legen Sie eine Karte vor
  • Händler
  • Rezension
Konto Wagen 0
Durchsuchen Sie unseren Shop
Himiwaybike.de
Konto Wagen 0
beliebte Suchanfragen:
ebike dual battery sales

Welches E-Bike schafft 70 mph (ca. 112 km/h)?

Oct 07, 2026

Auf dieser Seite

  • Welches E-Bike schafft 70 mph (ca. 112 km/h)?
  • Sind 70-mph-E-Bikes für den Straßenverkehr zugelassen?
  • Benötige ich Führerschein, Zulassung oder Versicherung?
  • Welche Schutzkleidung ist für ein 70-mph-E-Bike erforderlich?
  • Bremsverhalten und Bremswege bei hohen Geschwindigkeiten
  • Eine praktischere Alternative: Himiway D5 2.0 20-Zoll
  • Welche Batteriespannung und Motorleistung sind für 70 mph nötig?
  • Wie hoch ist die Akku-Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit?
  • Hält ein normaler Fahrradrahmen Belastungen bei 70 mph stand?
  • Wie oft müssen Teile im Vergleich zu Standard-E-Bikes gewechselt werden?
  • Gibt es serienmäßige 70-mph-E-Bikes oder nur Eigenbauten?
  • Was kostet ein 70-mph-Elektrofahrrad?

Welches E-Bike schafft 70 mph (ca. 112 km/h)?

Welches E-Bike schafft 70 mph (ca. 112 km/h)?

Ein Elektrofahrrad, das 70 mph (rund 112 km/h) erreicht, ist kein gewöhnliches Serien-Pedelec. Bei diesem Tempo verschwimmen die Grenzen zwischen einem herkömmlichen Fahrrad und einem leichten Elektromotorrad (E-Moto) zusehends.

Derartige Fahrzeuge verlangen in der Regel nach Batteriesystemen mit 72 V oder mehr sowie extrem durchzugsstarken Motoren, um der immensen Beschleunigung, Hitzeentwicklung und dem aerodynamischen Luftwiderstand gewachsen zu sein.

Leistungsstarke 70-mph-Elektrobikes & E-Motos

E-Ride Pro SR

  • Preis: ca. 5.699 $
  • Akku: 72 V, 50 Ah
  • Spitzenleistung: Bis zu 25 kW
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 70 mph (ca. 112 km/h)
  • Typ: Leichtes Elektro-Dirtbike / E-Moto

Die E-Ride Pro SR kombiniert ein kapazitätsstarkes 72-V-Akkusystem mit enormer Spitzenleistung und erreicht damit rund 70 mph.

Solar E-Clipse Stealth Edition

  • Preis: ca. 6.399 $
  • Motor: Bis zu 15.000 W Spitzenleistung
  • Akku: 72-V-Lithium-Ionen-Akku (LG-Zellen)
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 70 mph (ca. 112 km/h)
  • Rahmen: Handgefertigtes Carbon

Die Solar E-Clipse Stealth Edition ist als kompromissloses Hochleistungsmodell konzipiert und knackt mühelos die Marke von ca. 70 mph.

Hi Power Cycles (HPC) Revolution XX

  • Preis: ca. 11.000 $
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 70–74 mph (ca. 112–119 km/h)
  • Typ: Hochleistungs-E-Bike aus Kleinserienfertigung

Das HPC Revolution XX ist ein handgefertigtes Luxus-Speed-E-Bike der Spitzenklasse, das auf flacher Strecke beeindruckende 70 bis 74 mph erzielt.

EKX M1 Mid-Drive

  • Preis: ca. 4.799 $
  • Spitzenleistung: 16.800 W
  • Akku: 72 V, 50 Ah
  • Angegebene Höchstgeschwindigkeit: ca. 70 mph (ca. 112 km/h)
  • Typ: Robustes Offroad-Elektro-Zweirad

Das EKX M1 setzt auf einen durchzugsstarken Mittelmotor und einen wuchtigen 72-V-Akku, um laut Herstellerangaben Geschwindigkeiten um 70 mph zu erreichen.

Wichtige rechtliche Aspekte und Sicherheitsfaktoren

Rechtliche Einordnung

In den USA unterstützen konventionelle E-Bikes der Klassen 1, 2 und 3 die Tretbewegung in der Regel nur bis 20 bzw. 28 mph (in Deutschland bzw. der EU regeln Pedelecs bis maximal 25 km/h und 250 W Nenndauerleistung ab; S-Pedelecs bis maximal 45 km/h).

Ein Zweirad mit einer Endgeschwindigkeit von 70 mph sprengt die Definition herkömmlicher Fahrräder bzw. Pedelecs völlig. Es fällt rechtlich ausnahmslos in die Kategorie der Krafträder bzw. Motorräder. Entsprechend sind für die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr amtliche Zulassungen, Versicherungskennzeichen oder Kfz-Haftpflichtversicherungen sowie ein entsprechender Motorradführerschein zwingend erforderlich.

Sicherheitsausrüstung

Klassische Fahrradhelme bieten bei Motorradgeschwindigkeiten keinerlei ausreichenden Schutz. Bei 70 mph ist vollwertige Motorrad-Schutzausrüstung unverzichtbar, darunter:

  • ECE- oder DOT-zertifizierter Integral-Motorradhelm
  • Abriebfeste Motorradjacke mit Protektoren
  • Robuste Motorradhandschuhe
  • Verstärkte Motorradhose und stabiles, knöchelhohes Schuhwerk

Hinweise für Einsteiger

Ein 70-mph-Fahrzeug entfaltet eine Beschleunigung, Bremsdynamik und Straßenlage, die sich grundlegend von einem normalen Fahrrad unterscheidet. Wer noch keine Erfahrung mit schweren Zweirädern und hohen Tempi gesammelt hat, sollte diese Risiken keinesfalls unterschätzen.

Zwar gibt es auf dem Markt spezialisierte Elektrobikes und E-Motos wie die E-Ride Pro SR, die Solar E-Clipse Stealth Edition, das HPC Revolution XX oder das EKX M1, die rund 70 mph erreichen.

Allerdings handelt es sich hierbei technisch wie gesetzlich nicht mehr um klassische Fahrräder, sondern um vollwertige Kraftfahrzeuge bzw. Elektromotorräder.

Sind 70-mph-E-Bikes für den Straßenverkehr zugelassen?

Nein, ein 70 mph (112 km/h) schnelles Zweirad besitzt als gewöhnliches Elektrofahrrad keinerlei Straßenzulassung.

Ein Fahrzeug, das 70 mph erreicht, sprengt die zulässigen Normen für herkömmliche E-Bikes vollkommen. Ob und wie ein solches Gefährt legal auf öffentlichen Straßen bewegt werden darf, hängt von den jeweiligen kraftfahrzeugrechtlichen Vorschriften ab – insbesondere davon, ob es eine Typgenehmigung (Betriebserlaubnis) als Leichtkraftrad oder Motorrad besitzt und ordnungsgemäß zugelassen ist.

Klassische E-Bike-Grenzwerte im Vergleich zu 70-mph-Fahrzeugen

Nach US-Verbraucherschutzrecht gilt ein zweirädriges Fahrzeug nur dann als Low-Speed Electric Bicycle, wenn:

  • Motorleistung: Unter 750 W (1 PS) liegt
  • Pedale: Voll funktionsfähige Tretkurbeln vorhanden sind
  • Reine Motorfahrt: Unter festgelegten Testbedingungen auf ebener Fahrbahn weniger als 20 mph beträgt.

In den USA unterscheidet man üblicherweise drei Klassen (in der EU gilt für Pedelecs das Limit von 250 W und 25 km/h Tretunterstützung):

  • Class 1: Nur Tretunterstützung (Pedelec) bis maximal 20 mph
  • Class 2: Reine Gasgriff-Nutzung möglich, Unterstützung bis maximal 20 mph
  • Class 3: Tretunterstützung (Speed-Pedelec-Prinzip) bis maximal 28 mph.

Ein Gefährt mit 70 mph übertrifft all diese Spezifikationen um ein Vielfaches.

Voraussetzungen für eine Straßenzulassung mit 70 mph

Die Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Gesetzgebung. Für den legalen Betrieb eines derart schnellen Elektro-Zweirads auf öffentlichen Straßen gelten üblicherweise strenge Vorgaben für Kraftfahrzeuge.

Kriterium Standard-E-Bike (Class 1–3 / Pedelec) 70-mph-Hochleistungsfahrzeug
Klassifizierung Fahrrad / Elektrofahrrad Kraftrad / Elektromotorrad
Führerschein Keine Fahrerlaubnis erforderlich Motorradführerschein (z. B. Klasse A / A2 bzw. Motorcycle Endorsement) erforderlich
Zulassung & Kennzeichen Nicht erforderlich Amtliches Kennzeichen & Zulassungsbescheinigung vorgeschrieben
Haftpflichtversicherung Nicht zwingend vorgeschrieben (Privathaftpflicht empfohlen) Gesetzliche Kfz-Haftpflichtversicherung zwingend erforderlich
Technische Ausstattung Fahrradtypische Beleuchtung nach StVZO o. ä. Vollständige Kraftrad-Ausstattung (Fernlicht, Bremslicht, Spiegel, Hupe, Blinker)
Fahrgestellnummer (FIN / VIN) Nicht zwingend erforderlich Amtliche Fahrgestellnummer (FIN / VIN) für Betriebserlaubnis zwingend erforderlich
Radwege & kombinierte Fußwege In der Regel gestattet (gemäß lokaler Beschilderung) Auf Rad- und Gehwegen strengstens verboten; reine Fahrbahnnutzung

Rechtliche Konsequenzen bei Fahrten ohne Zulassung

Wird ein 70 mph schnelles Zweirad ohne Typgenehmigung, Zulassung oder Versicherungsschutz im öffentlichen Verkehrsraum bewegt, drohen erhebliche juristische Sanktionen:

  • Bußgelder, Strafanzeigen (z. B. Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis)
  • Sicherstellung oder Beschlagnahmung des Fahrzeugs durch die Polizei
  • Eintragung von Punkten im Fahreignungsregister oder Entzug der Fahrerlaubnis
  • Vollständige persönliche Haftung bei Unfällen ohne Versicherungsschutz

Fazit

Ein 70-mph-Elektrobike ist kein herkömmliches, straßenzugelassenes E-Bike. Wer ein solches Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr legal bewegen möchte, benötigt zwingend eine straßentaugliche Zulassung als Kraftrad. Fehlen diese Papiere oder die technische Homologation, darf das Gefährt ausschließlich auf privatem Grund oder in ausgewiesenen Motorsport- bzw. Offroad-Arealen betrieben werden.

Benötige ich Führerschein, Zulassung oder Versicherung?

Ja. Sobald ein Fahrzeug Geschwindigkeiten von 70 mph erreicht, gilt es vor dem Gesetzgeber keinesfalls mehr als Elektrofahrrad. Es wird ausnahmslos als Kraftrad bzw. Motorrad eingestuft. Wer damit am öffentlichen Verkehr teilnehmen will, muss sämtliche gesetzlichen Kraftfahrzeug-Bestimmungen erfüllen.

Warum ein 70-mph-Bike rechtlich kein E-Bike ist

Sowohl nach US-Bundesrecht (Class 1–3) als auch nach europäischen Vorgaben (EU-Richtlinie 168/2013) sind Fahrräder mit Hilfsantrieb eng begrenzt:

  • Class 1 & Class 2: Unterstützung bzw. Gasgriff stoppt bei 20 mph (Motorlimit in USA: 750 W / ca. 1 PS; in der EU: 250 W und 25 km/h).
  • Class 3: Tretunterstützung stoppt bei 28 mph (Motorlimit: 750 W; in der EU regeln S-Pedelecs bei 45 km/h ab).

Fahrzeuge, die diese Geschwindigkeits- oder Leistungsgrenzen überschreiten, fallen komplett aus dem Fahrradrecht heraus. Ein 70 mph schnelles Bike gilt als Elektromotorrad oder Offroad-Sportgerät.

Erforderliche Voraussetzungen für den Straßenverkehr

Für die rechtssichere Fahrt auf öffentlichen Straßen sind motorradspezifische Auflagen zu erfüllen:

Vorgabe Erforderlicher Nachweis / Ausstattung
Führerschein Gültige Fahrerlaubnis der entsprechenden Motorradklasse (in Deutschland je nach Leistung Klasse A1, A2 oder A; in den USA Class M / Motorcycle Endorsement).
Fahrzeugzulassung Offizielle Zulassung bei der Kfz-Zulassungsstelle, amtliches Nummernschild und gültige Plaketten.
Fahrzeugpapiere / FIN Amtliche Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN/VIN) sowie Konformitätsbescheinigung (CoC) oder Einzelbetriebserlaubnis (Gutachten).
Versicherung Gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung mit Deckungskarte/eVB-Nummer.
Technische Ausstattung StVZO-/DOT-konforme Beleuchtung (Abblend-, Fern- und Bremslicht), Hupe, Rückspiegel, Reflektoren und typgeprüfte Kraftradbereifung.
Schutzkleidung Gesetzliche Helmpflicht für Krafträder (zertifizierter Motorradhelm, z. B. nach ECE 22.06) und geeigneter Augenschutz.

Die Praxis rund um sogenannte "70-mph-E-Bikes"

  • Privatgelände & Offroad-Einsatz: Viele extrem starke E-Motos werden im Handel rein als Sportgeräte deklariert ("Off-Road Use Only" / "Nicht im Bereich der StVZO zugelassen"). Der Betrieb ist in diesem Fall nur auf abgesperrtem Privatgelände oder speziellen Motorsportstrecken legal.
  • Radwege und gemeinsame Gehwege: 70-mph-Zweiräder haben auf Radwegen, Forststraßen oder kombinierten Fußwegen absolut nichts zu suchen und sind dort strengstens untersagt.
  • Juristische Risiken: Das Fahren eines nicht zugelassenen, unversicherten Elektro-Kraftrads im Straßenverkehr gilt als Straftat und kann gravierende Geldstrafen, Führerscheinentzug sowie die Beschlagnahme des Bikes nach sich ziehen.

Wer mit derart hohen Geschwindigkeiten auf öffentlichen Straßen fahren möchte, sollte direkt zu einem ab Werk typgenehmigten Elektromotorrad greifen oder ein entsprechendes Einzelabnahmeverfahren durchlaufen.

Welche Schutzkleidung ist für ein 70-mph-E-Bike erforderlich?

Bei 70 mph (rund 112 km/h) unterliegt das Zweirad den physikalischen Gesetzmäßigkeiten eines echten Motorrads. Gewöhnliche Fahrradhelme und dünne Mountainbike-Protektoren bieten bei Stürzen mit Landstraßentempo keinen nennenswerten Schutz.

Ausnahmslos vorgeschrieben und dringend anzuraten ist professionelle Motorradausrüstung nach dem Prinzip ATGATT ("All The Gear, All The Time").

1. ECE-zertifizierter Integral-Motorradhelm

  • Zertifizierungen: Achten Sie zwingend auf Prüfsiegel wie ECE 22.06 (europäischer Standard) oder Snell M2020D / M2025 bzw. DOT.
  • Schutzwirkung: Nur ein geschlossener Integralhelm schützt Schädel, Gesichtspartie, Kinn und Kiefer zuverlässig vor folgenschweren Aufprallkräften.
  • Augenschutz: Kratzfestes, bruchsicheres Visier oder eine hochwertige Motocross-Brille bei Dual-Sport-Helmen. Insekten, Fahrtwind und Steinschlag führen bei 112 km/h andernfalls sofort zum Kontrollverlust.

2. Abriebfeste Motorradjacke & -hose

Ein Sturz auf Asphalt bei 70 mph zerfetzt gewöhnlichen Jeansstoff oder Baumwolle binnen Sekundenbruchteilen und führt zu tiefen Schürfwunden.

Wählen Sie Schutzkleidung, die nach der Motorradnorm CE EN 17092 zertifiziert ist:

  • Klasse AAA: Dickes Rindleder oder High-Tech-Textilien für maximalen Abriebschutz bei hohen Geschwindigkeiten.
  • Klasse AA: Die ideale Balance aus Schutz und Alltagstauglichkeit – das Mindestmaß für Fahrten im Bereich ab 100 km/h.
  • Integrierte Protektoren: CE Level 2 Protektoren an Schultern, Ellenbogen, Hüfte und Knien.
  • Rücken- & Brustschutz: Ergänzen Sie die Ausrüstung stets durch einen CE Level 2 Rückenprotektor oder eine integrierte Motorrad-Airbag-Weste.

3. Motorradhandschuhe mit Stulpen

  • Aufprall- und Schleifschutz: Lederhandschuhe mit harten Knöchelschalen und Slidern an den Handballen.
  • Fester Sitz am Handgelenk: Lange Schutzstulpen mit Klettverschluss verhindern, dass sich die Handschuhe beim Rutschen über den Asphalt abstreifen. Fahrradhandschuhe sind völlig unbrauchbar.

4. Knöchelhohe Motorradstiefel

  • Schutz vor Verdrehung & Quetschungen: Spezielle Motorradstiefel stabilisieren das Sprunggelenk wirksam vor Umknicken und schweren Quetschverletzungen.
  • Ausstattungsmerkmale: Feste Fersenkappen, Zehenverstärkungen, Knöchelprotektoren sowie torsionssteife, öl- und benzinfeste Sohlen.

5. Moderne Airbag-Systeme

  • Motorrad-Airbag-Weste: Elektronische Airbag-Systeme (z. B. von Alpinestars Tech-Air, Helite oder In&motion) blasen sich bei einem Sturz in Millisekunden auf und schützen Wirbelsäule, Nacken, Schlüsselbeine und Brustkorb.
  • Signalwirkung: Reflektierende Elemente und Signalfarben verbessern die Sichtbarkeit im Straßenverkehr signifikant.

Bremsverhalten und Bremswege bei hohen Geschwindigkeiten

Bei 70 mph (ca. 113 km/h) gleicht die Fahrdynamik der eines leichten Motorrads und hat mit einem gewöhnlichen E-Bike nichts mehr gemein. Die freiwerdende kinetische Energie vervielfacht sich, wodurch Bremskomponenten aus dem Fahrradbereich völlig überfordert sind.

1. Der Anhalteweg bei 70 mph

Der gesamte Anhalteweg setzt sich aus Reaktionsweg und eigentlichem Bremsweg zusammen.

Kinetische Energie

Die Bewegungsenergie steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit:

E_k = 1/2 × m × v²

Ein Zweirad mit 70 mph transportiert die rund 6- bis 12-fache kinetische Energie eines gewöhnlichen E-Bikes oder S-Pedelecs bei 20–28 mph (32–45 km/h).

Reaktionsweg

Bei 70 mph legt das Fahrzeug ca. 31,3 Meter pro Sekunde zurück. Bei einer realistischen Schreck- und Reaktionszeit von 1,0 bis 1,5 Sekunden überwindet der Fahrer bereits 31 bis 47 Meter, bevor die Bremsbeläge überhaupt greifen.

Bremsweg auf trockenem Asphalt

Ausgehend von einer wirksamen Verzögerung moderner Motorräder von ca.:

0,7 g bis 0,8 g = 6,8–7,8 m/s²

ergibt sich ein reiner Bremsweg von rund 60 bis 72 Metern.

Gesamter Anhalteweg

Unter optimalen Bedingungen auf trockener Straße liegt der Gesamtanhalteweg erfahrener Fahrer bei ca. 90 bis 115 Metern. Bei Nässe oder Fahrbahnverschmutzungen kann er schnell 150 Meter und mehr betragen.

2. Erforderliche Bremstechnik für Hochgeschwindigkeits-Bikes

Zweiräder, die 70 mph erreichen, verlangen nach hochspezialisierter Bremshardware, um Fading, thermischer Überlastung und Blockieren entgegenzuwirken.

Hydraulische Mehrkolben-Bremssättel & massive Bremsscheiben

Klassische Downhill-Mountainbike-Bremsen sind für weitaus leichtere Fahrräder ausgelegt. Bei 70 mph führt die Hitzeentwicklung schnell zu verglasten Belägen, verzogenen Scheiben oder kochender Bremsflüssigkeit.

Erforderlich sind hydraulische 4- oder 6-Kolben-Festsättel in Kombination mit 220 bis 300 mm großen, verstärkten Stahlscheiben. Schwimmend gelagerte Bremsscheiben kompensieren die starke Hitzeausdehnung bei Notbremsungen zuverlässig.

DOT 4 / DOT 5.1 Bremsflüssigkeit

Motorrad-Bremssysteme nutzen synthetische Bremsflüssigkeiten mit hohem Trocken- und Nasssiedepunkt (DOT 4 oder DOT 5.1), um Dampfblasenbildung bei Dauerbremsungen wirksam zu verhindern.

Rekuperationsbremse (Motorbremse)

Moderne Hochleistungs-Controller nutzen den Elektromotor bei der Verzögerung als Generator.

Die elektronische Rekuperation entlastet die mechanische Hinterradbremse spürbar, reduziert den Belagverschleiß und speist wertvolle Energie zurück in den Akku.

CBS & ABS

Straßenzugelassene Leichtkrafträder verfügen häufig über ein kombiniertes Bremssystem (CBS) oder ein Antiblockiersystem (ABS), um das Ausbrechen oder Blockieren der Räder bei Schreckbremsungen zu verhindern.

3. Kritische fahrphysikalische Grenzen

Selbst mit erstklassigen Bremsen stoßen leichte Hochgeschwindigkeits-Plattformen an physikalische Grenzen.

Reifenhaftung: Das Bremsvermögen wird stets durch den Reifengrip begrenzt:

F = μ × N

Schmale Reifen verlieren schlagartig die Haftung, sobald die Bremskraft die Reibungsgrenze zur Fahrbahn überschreitet.

Radstand und Schwerpunktlage: Ein kurzer Radstand und ein hoher Schwerpunkt begünstigen eine extreme dynamische Achslastverlagerung nach vorn. Es besteht akute Gefahr von Hinterradabheben (Stoppie) oder Lenkerflattern.

Rahmen- und Gabelverwindung: Fahrrad-Federgabeln verwinden sich unter den gewaltigen Bremskräften von 70 mph gefährlich. Robuste Motorrad-Upside-down-Gabeln, stabile Dreifach-Gabelbrücken und steife Schwingen sind unabdingbar für die Spurtreue.

Eine praktischere Alternative: Himiway D5 2.0 20-Zoll

Ein Elektrofahrrad mit 70 mph mag spektakulär klingen, im praktischen Alltag benötigen die meisten Fahrer jedoch weder Motorradgeschwindigkeiten noch den damit verbundenen enormen Kosten-, Wartungs- und Zulassungsaufwand. Wer primär Wert auf Komfort, Reichweite, Fahrsicherheit und stressfreie Alltagstauglichkeit legt, findet im Himiway D5 2.0 20" eine durchdachte, straßentaugliche Alternative.

Himiway D5 2.0 20-Zoll eBike

Das Modell punktet mit kraftvoller Motorunterstützung und satten 90 Nm Drehmoment, was für steile Anstiege, Pendelstrecken und entspannte Touren im Gelände mehr als ausreichend Kraft bereithält. Der reichweitenstarke 48V 15Ah Akku ermöglicht ausgedehnte Etappen bei hoher Effizienz, während breite Breitreifen und eine komfortable Federung für ein sattes, sicheres Fahrgefühl auf jedem Untergrund sorgen. Wer ein robustes fatbike kaufen möchte, profitiert hier von kompromissloser Traktion auf Sand, Schotter und Asphalt.

Dank des kompakten 20-Zoll-Rahmendesigns und des tiefen Einstiegs eignet sich das Rad hervorragend als wendiges E-Bike für kleine Frauen sowie für Fahrerinnen und Fahrer unterschiedlicher Statur (ca. 150 bis 190 cm). Mit seiner soliden Geometrie, dem stabilen Fahrwerk und einer beachtlichen Zuladung von bis zu 200 kg (440 lbs) empfiehlt sich das Modell als extrem vielseitiges Alltags- und Tourenrad.

Für alle, die die Vorzüge moderner E-Mobilität im legalen und alltagstauglichen Rahmen genießen möchten – ohne sich mit den Risiken und Auflagen eines 70-mph-Elektromotorrads zu belasten –, bietet das Himiway D5 2.0 20" die perfekte Balance aus Leistung, Reichweite, Fahrkomfort und unkomplizierter Nutzung.

Welche Batteriespannung und Motorleistung sind für 70 mph nötig?

Um echte, GPS-verifizierte 70 mph (ca. 112 km/h) zu erzielen, sind folgende Mindestwerte erforderlich:

  • Akkuspannung: Mindestens 72 V Nennspannung (ca. 84 V bei Ladeschluss); noch besser eignen sich 84 V bis 96 V Nennspannung für ausreichende Leistungsreserven.
  • Spitzenmotorleistung: Rund 15.000 bis 20.000 Watt (15–20 kW), was in etwa 20 bis 27 PS entspricht.

Bei 70 mph dominiert der aerodynamische Luftwiderstand das Fahrgeschehen völlig, da der Leistungsbedarf kubisch mit der Geschwindigkeit anwächst:

P ∝ v³

Dies liegt weit jenseits klassischer E-Bike-Technik und gehört technisch bereits zur Kategorie leichter Elektromotorräder.

Elektrische Kennwerte im Überblick

Parameter Mindestanforderung High-Performance-Zielwert
Nennspannung 72 V 84 V–96 V
Dauerleistung 10 kW 12–15 kW
Spitzenleistung 15 kW 18–22 kW
Entladestrom Akku 200 A Dauerlast 250–300 A Dauerlast
Motortyp Hochleistungs-Kraftradmotor Extrem durchzugsstarker Naben- oder Mittelmotor
Controller Hochstrom-Motorrad-Controller Präzise abgestimmter FOC-Hochstromcontroller

1. Aerodynamischer Leistungsbedarf

Die zur Überwindung des Luftwiderstands benötigte Leistung berechnet sich nach:

P_aero = 1/2 × ρ × Cd × A × v³

Bei 70 mph beträgt die Geschwindigkeit:

v ≈ 31,3 m/s

Für einen aufrecht sitzenden Fahrer mit einer effektiven Stirnfläche (Cd × A) von rund 0,5 bis 0,6 m² sind allein zur Überwindung des Windwiderstands etwa 9,5 bis 11,5 kW reine Radleistung erforderlich.

Rechnet man Rollwiderstand, Antriebs- und Motorwirkungsgrade hinzu, muss der Akku unter Volllast kontinuierlich deutlich mehr elektrische Leistung bereitstellen.

2. Warum Spannung und Motordrehzahl entscheidend sind

Elektromotoren erzeugen mit steigender Drehzahl eine Gegenspannung (Back-EMF). Erreicht diese Gegenspannung die Batteriespannung, kann der Motor nicht weiter beschleunigen.

72-V-Systeme: Unter hoher Last bricht die Akkuspannung (Voltage Sag) leicht ein. Hohe Drehzahlen erfordern dann Feldschwächung (Field Weakening), was den Strombedarf in die Höhe treibt, die Erwärmung verstärkt und den Wirkungsgrad senkt.

84-V- bis 96-V-Systeme: Eine höhere Nennspannung bietet ausreichend Drehzahlreserven und verringert die Stromstärke bei gleicher Leistungsabgabe:

P = V × I

Dies schont Kabelbäume, Schaltschütze, Stecker und Zellen vor übermäßiger Erhitzung, vorausgesetzt die gesamte Systemarchitektur ist dafür ausgelegt.

3. Technische Hardware-Voraussetzungen

  • Akku & BMS: Hohe Ströme erfordern Hochstromzellen, ein robustes Batteriemanagementsystem (BMS), dicke Leitungsquerschnitte sowie aktives Thermomanagement.
  • Rahmen & Bremsen: Fahrradrahmen, Felgen und Speichen sind für solche Belastungen nicht ausgelegt. Erforderlich sind Fahrwerke, Gabeln, Räder und Bremsanlagen aus dem Motorradbau.

Wie hoch ist die Akku-Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit?

Wird ein 70 mph (113 km/h) schnelles Elektro-Zweirad mit durchgedrücktem Gasgriff bei Höchstgeschwindigkeit gefahren, sinkt die tatsächliche Reichweite drastisch gegenüber den Herstellerangaben, die meist bei sparsamer Teillast ermittelt werden.

Bei dauerhafter Höchstgeschwindigkeit liegt die reale Reichweite je nach Akkukapazität oft nur bei mageren 15 bis 40 Meilen (ca. 24 bis 64 km).

Ursachen für den Reichweiteneinbruch bei 70 mph

  • Luftwiderstand: Der Strömungswiderstand steigt quadratisch, der Leistungsaufwand zur Überwindung gar kubisch mit dem Tempo:

P ∝ v³

  • Leistungsabruf: Um 70 mph auf ebener Strecke ohne aerodynamische Vollverkleidung zu halten, werden kontinuierlich ca. 8 bis 11 kW (8.000–11.000 W) Dauerleistung gezogen.
  • Energieverbrauch: Bei 70 mph schnellt der Verbrauch auf rund 70 bis 100 Wh pro Kilometer (110–160 Wh/Meile) hoch – gegenüber nur 12 bis 20 Wh/km bei normalen Pedelec-Geschwindigkeiten.

Reale Reichweiten nach Akkugröße bei konstant 70 mph

Akkukapazität Beispiel-Konfiguration Reichweite bei konstant 70 mph Reine Fahrzeit bei Volllast
ca. 2,5 kWh (2.500 Wh) 72 V, 35 Ah ca. 15–20 Meilen (24–32 km) ca. 13–17 Minuten
ca. 4,4 kWh (4.400 Wh) 74 V, 60 Ah ca. 28–35 Meilen (45–56 km) ca. 24–30 Minuten
ca. 5,7 kWh (5.700 Wh) 104 V, 55 Ah ca. 35–45 Meilen (56–72 km) ca. 30–38 Minuten
ca. 7,2 kWh (7.200 Wh) Motorrad-Akku (Street-Legal) ca. 39–50 Meilen (63–80 km) ca. 35–43 Minuten

Weitere Faktoren, die die Reichweite schmälern

  1. Sitzposition & Aerodynamik: Aufrechtes Sitzen erzeugt enorme Windangriffsfläche. Eine geduckte, sportliche Haltung spart spürbar Energie.
  2. Gegenwind: Schon mäßiger Gegenwind bei 112 km/h erhöht die effektive Anströmgeschwindigkeit massiv und lässt den Akkustand rapide sinken.
  3. Thermisches Abregeln & Spannungseinbruch: Dauerströme von 8 bis 12 kW erhitzen Akku und Controller stark. Um Hardwareschäden zu verhindern, regelt das BMS oft die Leistung herunter, bevor die Kapazität rechnerisch erschöpft ist.

Hält ein normaler Fahrradrahmen Belastungen bei 70 mph stand?

Nein. Ein handelsüblicher Fahrradrahmen ist konstruktiv nicht dafür ausgelegt, dauerhaften oder wiederholten Fahrten bei 70 mph (ca. 113 km/h) standzuhalten.

Zwar erreichen Rennradprofis auf extremen Passabfahrten kurzzeitig ähnliche Geschwindigkeiten, dies sind jedoch zeitlich eng begrenzte Ausnahmesituationen ohne schweren Motorantrieb. Der Bau eines angetriebenen E-Bikes für 70 mph erzeugt strukturelle und dynamische Lasten, die herkömmliche Fahrradrahmen schlicht überfordern.

Sicherheitsrelevante Risiken bei 70 mph

  • Dynamische Stoßkräfte: Die kinetische Aufprallenergie steigt quadratisch mit dem Tempo:

E_k = 1/2 × m × v²

Bei 70 mph ist die Stoßenergie bei Fahrbahnunebenheiten mehr als sechsmal so hoch wie bei 28 mph (bei gleicher Masse). Schlaglöcher und Absätze belasten Gabel, Steuerrohr und Felgen extrem.

  • Kräfte auf Steuerrohr und Gabel: Vollbremsungen aus 112 km/h erzeugen gewaltige Hebelkräfte auf Gabelschaft, Steuersatz und Steuerrohrverbindung. Fahrradkomponenten ermüden hierbei vorzeitig und können brechen.
  • Hochgeschwindigkeitsflattern (Shimmy-Effekt): Die Rahmengeometrie und Leichtbauweise von Fahrrädern neigen bei hohen Tempi zu Resonanzschwingungen. Fahrbahnunebenheiten oder Seitenwind können unkontrollierbares Lenkerflattern auslösen.
  • Torsions- und Seitensteifigkeit: Schwere Akkupakete und durchzugsstarke Nabenmotoren belasten den Hinterbau und die Schwingenlager mit extremen Verwindungskräften. Das Risiko von Materialermüdung und Schweißnahtrissen steigt rapide.

Fahrradkomponenten im Vergleich zu Motorradbauteilen

Merkmal / Anforderung Fahrrad / Standard-E-Bike Motorrad / Leichtkraftrad
Konstruktionstempo Ausgelegt auf normale Fahrradgeschwindigkeiten (bis 25 bzw. 45 km/h) Konstruiert für dauerhafte Belastungen bei Landstraßen- und Autobahntempo
Gabel & Lenkung Leichte Fahrradfedergabel mit 1 1/8" oder Tapered-Schaft Massive Upside-down-Gabel mit doppelter Gabelbrücke
Achsen Fahrrad-Schnellspanner oder 12/15-mm-Steckachsen Verstärkte Motorradachsen (mind. 17–20 mm)
Bremsanlage Dünne Fahrrad-Bremsscheiben (1,8–2,3 mm) und kleine Beläge Massive Motorrad-Bremsscheiben (4–5 mm) und Mehrkolben-Sättel
Bereifung Leichte Fahrradreifen (Karkasse für niedrigen Rollwiderstand) DOT/ECE-geprüfte Kraftradreifen mit speziellem Speed-Index

Konstruktive Realität bei 70-mph-Fahrzeugen

Fahrradrahmen sind auf minimales Gewicht bei menschlicher Tretkraft getrimmt. Für eine sichere Plattform bei 70 mph ist eine vollwertige Motorrad-Architektur unverzichtbar:

  1. Fahrwerk in Motorradqualität: Robuste Upside-down-Gabeln und Federbeine für hohe Stoßbelastungen.
  2. Motorradfelgen und -reifen: Geschwindigkeitsgeprüfte Reifen und stabile Motorradspeichen gegen Felgenbrüche.
  3. Hydraulische Motorradbremsen: Hochfeste Bremsanlagen zur zuverlässigen Beherrschung wiederholter Notbremsungen.

Wie oft müssen Teile im Vergleich zu Standard-E-Bikes gewechselt werden?

Ein 70-mph-Elektrobike oder E-Moto unterliegt einem vielfach höheren mechanischen und thermischen Verschleiß als ein herkömmliches Pedelec oder S-Pedelec.

Da die kinetische Energie quadratisch zur Geschwindigkeit wächst:

E_k = 1/2 × m × v²

trägt das Fahrzeug bei 70 mph die rund 6- bis 12-fache Energie in sich. Dies schlägt sich unmittelbar in drastisch verkürzten Wechselintervallen aller Verschleißteile nieder.

1. Bremsbeläge & Bremsscheiben

Standard-E-Bike (bis 25–45 km/h)

  • Bremsbeläge: ca. 2.500–5.000 km (1.500–3.000 Meilen)
  • Bremsscheiben: ca. 5.000–10.000 km (3.000–6.000 Meilen)

70-mph-E-Bike / E-Moto

  • Bremsbeläge: ca. 500–1.300 km (300–800 Meilen)
  • Bremsscheiben: ca. 2.500–4.000 km (1.500–2.500 Meilen)
  • Ausschließliche Verwendung von hochfesten Motorrad-Bremsbelägen erforderlich.

Wechselintervall: Bei Belägen ca. 3- bis 5-mal häufiger.

2. Bereifung

Standard-E-Bike

  • Reifen: ca. 3.000–6.500 km (2.000–4.000 Meilen)

70-mph-E-Bike / E-Moto

  • Hinterradreifen: ca. 1.300–2.900 km (800–1.800 Meilen)
  • Vorderradreifen: ca. 4.000–6.500 km (2.500–4.000 Meilen)
  • Zwingend geschwindigkeitsgeprüfte Kraftradbereifung vorgeschrieben.

Wechselintervall: Am angetriebenen Hinterrad ca. 2- bis 3-mal häufiger.

3. Ketten, Riemen & Ritzel

Standard-E-Bike

  • Fahrradkette: ca. 2.500–4.000 km (1.500–2.500 Meilen)
  • Kassette/Ritzel: ca. 5.000–8.000 km (3.000–5.000 Meilen)
  • Zahnriemen: ca. 15.000–30.000 km (10.000–20.000 Meilen)

70-mph-E-Bike / E-Moto

  • Motorrad-Antriebskette: ca. 1.600–3.200 km (1.000–2.000 Meilen)
  • Kettenwartung (Reinigen, Schmieren, Spannen): alle 250–500 km
  • Kettenräder: ca. 4.000–6.500 km (2.500–4.000 Meilen)
  • Primärriemen: ca. 1.600–4.000 km bei sportlicher Fahrweise

Wechselintervall: Etwa 1,5- bis 2-mal häufiger, verbunden mit wesentlich kürzeren Wartungsintervallen.

4. Radlager & Speichen

Standard-E-Bike

  • Radlager: ca. 8.000–16.000+ km
  • Speichen: Gelegentliche Sichtprüfung im Rahmen der Jahresinspektion

70-mph-E-Bike / E-Moto

  • Radlager: oft schon nach ca. 2.500–5.000 km fällig
  • Verstärkte Speichen verlangen regelmäßige Spannungskontrollen (besonders am angetriebenen Hinterrad).

Wechselintervall: Lagerverschleiß ca. 3-mal schneller.

5. Akkualterung (Degradation)

Dauerhaft hohe Ströme erzeugen immense ohmsche Verlustwärme in den Zellen:

Verlustleistung = I² × R

Standard-E-Bike

  • Lebensdauer: ca. 600–1.000 volle Ladezyklen
  • Nutzungsdauer: 3 bis 5+ Jahre

70-mph-E-Bike / E-Moto

  • Spürbarer Kapazitätsverlust bereits nach ca. 300–500 scharfen Vollgas-Zyklen
  • Zwingender Einsatz hochstromfester Zellen mit Überwachung nötig.

Degradationsrate: Unter Vollgasbelastung rund doppelt so schnell.

6. Fahrwerk & Lenkung

Standard-E-Bike

  • Gabelservice: ca. alle 100–200 Betriebsstunden bzw. Herstellerempfehlung
  • Steuersatzlager: Hält bei normaler Nutzung viele Jahre

70-mph-E-Bike / E-Moto

  • Gabelöl- und Dichtungswechsel: alle 50–100 Stunden forcierter Fahrt
  • Steuersatz-, Schwingen- und Umlenkungslager müssen intensiv überwacht und oft schon nach 2.500–5.000 km ersetzt werden.

Zusammenfassender Überblick

Bauteil Standard-E-Bike 70-mph-E-Bike / E-Moto Ungefährer Unterschied
Bremsbeläge 2.500–5.000 km 500–1.300 km ~3–5x häufiger
Bremsscheiben 5.000–10.000 km 2.500–4.000 km ~2–3x häufiger
Hinterreifen 3.000–6.500 km 1.300–2.900 km ~2–3x häufiger
Antriebskette 2.500–4.000 km 1.600–3.200 km ~1,5–2x häufiger
Radlager 8.000–16.000 km 2.500–5.000 km ~3x häufiger
Akkulebensdauer 600–1.000 Zyklen 300–500 harte Zyklen ~2x schnellere Alterung
Sicherheitscheck Monatlich / saisonal Vor jeder schnellen Ausfahrt Signifikant häufiger

Fazit: Der Unterhalt eines 70-mph-Elektrozweirads gleicht dem eines reinrassigen Renn- oder Sportmotorrads. Bremsen, Reifen, Antriebsstrang, Fahrwerkslager und Akkus müssen in sehr kurzen Abständen gewartet und getauscht werden.

Gibt es serienmäßige 70-mph-E-Bikes oder nur Eigenbauten?

Ja, man kann ab Werk gefertigte elektrische Zweiräder erwerben, die rund 70 mph erreichen. Es ist nicht zwingend ein eigener Do-It-Yourself-Umbau erforderlich. Mehrere Hersteller bieten komplett montierte Serienfahrzeuge mit Hochvolt-Akkus und extrem starken Antrieben an, die Geschwindigkeiten jenseits der 70 mph erzielen.

Allerdings gilt auch hier: Selbst wenn Pedale montiert sind oder die Rahmenkonstruktion an ein Fahrrad erinnert, fallen diese Fahrzeuge rechtlich nicht unter herkömmliche E-Bike-Gesetze, sondern gelten als Krafträder oder Sportgeräte.

Serienmodelle im 70+-mph-Bereich

  • Revolution W: Ein ab Werk montiertes Hochleistungs-Elektrozweirad für Geschwindigkeiten über 70 mph mit Hochleistungs-Antriebsstrang und extrem robuster Federung.
  • ETM RTR ALPHA: Ein fahrbereites Elektro-Pitbike mit über 70 mph Höchstgeschwindigkeit, 18.000 W Spitzenleistung und CNC-gefrästen Komponenten.
  • MotoTec Venom 72V 30.000W: Ein werkseitig aufgebautes Elektro-Dirtbike für den Offroad-Einsatz mit angegebenen bis zu 75 mph Topspeed und einem 30-kW-Motor.

Zentrale Unterscheidungskriterien

  • Rechtliche Einordnung: E-Bike-Regelungen limitieren die Unterstützung strikt (in den USA auf 20–28 mph, in Europa Pedelecs auf 25 km/h und S-Pedelecs auf 45 km/h). Ein Serienfahrzeug mit 70 mph gilt stets als Leichtkraftrad, Motorrad oder reines Offroad-Fahrzeug ohne Straßenzulassung.
  • Zulassung & Fahrerlaubnis: Für den Einsatz im öffentlichen Verkehrsraum sind amtliche Papiere (CoC / FIN), Zulassung, Versicherungskennzeichen oder Kfz-Schild, Motorradführerschein und die vorschriftsmäßige Lichtanlage zwingend.
  • Rahmen- und Fahrwerksstabilität: Werksmodelle dieser Leistungsklasse setzen auf deutlich verstärkte Schwingen, Motorradbremsen, robuste Upside-down-Gabeln und stabile Kraftradfelgen.

Was kostet ein 70-mph-Elektrofahrrad?

Echte 70-mph-Elektrozweiräder – häufig als Hyper-E-Bikes, Elektro-Dirtbikes oder leichte E-Motos bezeichnet – kosten in der Regel zwischen 3.500 und 6.500 Dollar (bzw. Euro). Spezialisierte High-End-Konstruktionen und Kleinserien übersteigen nicht selten die Marke von 10.000 Dollar.

Bei derartigen Geschwindigkeiten stoßen Standard-Fahrradteile an ihre Grenzen. Die Hersteller müssen teure Hochvolt-Batteriesysteme, extrem belastbare Fahrwerke, verstärkte Schwingen und Hochleistungs-Controller verbauen.

Preisübersicht nach Fahrzeugkategorien

  • Einstiegs- und Direktvertriebs-Hyper-Bikes (3.500–4.500 $): Einige extrem motorisierte Modelle und getunte Doppelmotoren erreichen 65 bis 70 mph, besitzen mitunter noch Fahrradpedale, erreichen aber schnell ihre thermischen Grenzen.
  • Performance-E-Motos & Dirtbike-Plattformen (4.500–6.500 $): Etablierte Hochleistungs-Modelle mit 65 bis 75 mph Topspeed, robusteren Bremsen, stabileren Federgabeln und geländetauglichen Fahrwerken.
  • Individuelle High-End-Hyperbikes (7.000–12.000+ $): Spezialanfertigungen mit maßgeschneiderten Rahmen, riesigen Akkukapazitäten und extremen Spitzenleistungen jenseits von 70 bis 80 mph.

Bekannte leistungsstarke Modelle

  • YVolt Surge V: Leistungsstarke Offroad-Plattform mit Fokus auf brachiale Beschleunigung und langhubiges Fahrwerk.
  • Aniioki A9 Pro Max GT: Ausgestattet mit einem gewaltigen 72-V-70-Ah-Akku und Doppelmotor; liegt im Topspeed knapp unterhalb der 70-mph-Marke.
  • Aniioki 60V 80Ah Dual Motor: Bietet bis zu 7.000 W Spitzenleistung mit hydraulischem CBS-Bremssystem.
  • Riding Times GT73 Pro: Eine günstigere Alternative mit einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von rund 50 mph (ca. 80 km/h).

Rechtliche & sicherheitsrelevante Aspekte zum Kauf

Fahrzeuge, die 70 mph erreichen, überschreiten die zulässigen Grenzen normaler Pedelecs und E-Bikes gravierend. Je nach Land und Zulassungsvorschriften erfordert die Nutzung im öffentlichen Verkehr eine vollständige Kraftrad-Ausstattung, die passende Fahrerlaubnisklasse, amtliche Zulassung und eine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Vorherige
E-Bike Akku Recycling: Leitfaden für sichere Entsorgung & kostenlose Rückgabe
Nächste
Was ist Ghost Pedaling beim E-Bike? Ursachen & Lösungen
fatbike
fatbike
7th €999 Rabatt
Demnächst erhältlich
00

Tage

Tage

00

Std.

Std

00

Protokoll

Min

00

Sekunden

Sekunden

Himiway D5 2.0 20-Zoll eBike

€2.599,00
€2.599,00 €3.598,00
Einzelpreis
/
(245Bewertungen)

  • Vollterrain-Federung

    Federweg F:90mm R:100mm

  • Drehmoment / Trittfrequenz

    2 Fahrmodi

  • 90 Nm

    Torque

  • Intelligente Automatik

    5-stufiges Assistenzsystem

Optionen wählen

Recent Post

Kann ich einen tiefentladenen E-Bike Akku reaktivieren?
Kann ich einen tiefentladenen E-Bike Akku reaktivieren?
E-Bike Mechanikermangel in Europa 2026
E-Bike Mechanikermangel in Europa 2026
Was ist Ghost Pedaling beim E-Bike?
Was ist Ghost Pedaling beim E-Bike? Ursachen & Lösungen
Welches E-Bike schafft 70 mph (ca. 112 km/h)?
Welches E-Bike schafft 70 mph (ca. 112 km/h)?
E-Bike Akku Recycling
E-Bike Akku Recycling: Leitfaden für sichere Entsorgung & kostenlose Rückgabe
Entladen sich E-Bike-Akkus bei Nichtbenutzung
Entladen sich E-Bike-Akkus bei Nichtbenutzung? So lagern Sie sie sicher
E-Bike Vorschriften in Deutschland
E-Bike Vorschriften in Deutschland: Geschwindigkeit, Motorleistung & Helmpflicht
Die 10 besten E-Bikes für die Jagd
Die 10 besten E-Bikes für die Jagd – große Reichweite und anspruchsvolles Gelände
E-Bike Helm-Zertifizierungsleitfaden
E-Bike Helm-Zertifizierungsleitfaden: Normen, Gesetze & Sicherheit
Welches ist das sicherste E-Bike?
Welches ist das sicherste E-Bike? Vollständiger Leitfaden zur Fahrsicherheit

Explore collections

  • 20 zoll e-bike für erwachsene

    20 zoll e-bike für erwachsene

    3 products
  • Schutzbleche

    Schutzbleche

    10 products
  • Herren E-Bikes von Himiway

    Herren E-Bikes von Himiway

    9 products
  • E-Bikes mit Mittelmotor: Maximale Power für Pendeln & Berge

    E-Bikes mit Mittelmotor: Maximale Power für Pendeln & Berge

    1 product
  • bestes E-Bike für Senioren

    bestes E-Bike für Senioren

    7 products
  • Vorbau

    Vorbau

    1 product
  • Sattelstützen

    Sattelstützen

    1 product
  • E-Bike Mit Abnehmbaren Akku

    E-Bike Mit Abnehmbaren Akku

    9 products
  • Batterien & Ladegeräte

    Batterien & Ladegeräte

    18 products
  • Trekking E-Bike

    Trekking E-Bike

    8 products
  • Motoren

    Motoren

    11 products
  • Gabeln

    Gabeln

    1 product
  • E-Bike Fully 750 Watt

    E-Bike Fully 750 Watt

    3 products
  • Antriebssystem

    Antriebssystem

    5 products
  • Tasche

    Tasche

    3 products

Erhalten Sie die neuesten
Nachrichten und Angebote!

Folge uns!
Produkt
  • Alle Kollektionen
  • Fatbike E-Bike
  • Himiway D5 2.0
  • Himiway D5 2.0 ST
  • Himiway D5 2.0 20"
  • Himiway A7 Pro
  • Himiway C5
  • Himiway D5 (Zebra)
  • Himiway D3 (Cruiser)
  • Zubehör
Unterstützung
  • AGB
  • Blog
  • Alle Seiten
  • Verifizierung
  • Garantie
  • Versandbedingungen
  • Widerrufsbelehrung
  • Widerrufsformular
  • Zahlung
  • Ratenzahlung
  • Verfolgen Sie Ihre Bestellung
  • Affiliate-Programm
Unternehmen
  • ÜBER UNS
  • Cookie-Richtlinie
  • Datenschutz
  • Himiway Labore
  • UL Konformitätszertifikat
Deutschland
United Kingdom
United States
Canada
© 2026 Himiway Electric Bike Alle Rechte vorbehalten.
Zahlungsmöglichkeiten:
  • Visa
  • Mastercard
  • American Express
  • PayPal
  • Maestro
  • Discover
  • JCB
  • Klarna
  • Diners Club
Einkaufswagen
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
Fügen Sie eine Notiz für den Verkäufer hinzu
Schätzen Sie die Versandkosten
Fügen Sie einen Rabattcode hinzu
Zwischensumme €0,00